dieehebrecherin


 

 

Jesus und die Ehebrecherin

Johannes 8,7

Am Morgen fand sich Jesus wieder im Tempel ein und lehrte das Volk, das zu ihm gekommen war. Da brachten die Schriftgelehrten und die Pharisäer eine Frau, die beim Ehebruch ergriffen worden war und stellte sie in die Mitte der Versammelten. Sie sagten zu Jesus: "Meister, diese Frau wurde auf frischer Tat beim Ehebruch ertappt. Im Gesetz steht, dass sie dafür gesteinigt werden muss. Was sagst du dazu?" Dies sagten sie, um ihn zu versuchen, damit sie ihn anklagen könnten. Da bückte sich Jesus nieder und schrieb mit dem Finger auf die Erde. Als sie ihn beharrlich weiterfragten, richtete er sich auf und sprach: "Wer unter euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein auf sie!" Dann bückte sich Jesus wieder und schrieb weiter auf die Erde. Sie aber gingen, als sie dies hörten, einer nach dem andern hinaus. Jesus und die angeschuldigte Frau blieben alleine zurück. Da richtete sich Jesus auf und fragte die Frau: "Wo sind sie? Hat dich niemand verurteilt?" Sie antwortete: "Niemand, Herr!" Darauf sprach Jesus: "Auch ich verurteile dich nicht. Geh, und sündige von nun an nicht mehr!"

Ich betrachte dies als eine der schönsten Geschichten der Bibel. Nicht wegen des Ehebruchs, weil Jesus der Ehebrecherin ihre Schuld vergab, sondern wegen der Vergebung ganz allgemein! - Wenn ich denke, was heute alles zur Anzeige und vor Gericht gebracht wird, als würden die Betreffenden, ob vorsätzlich oder nicht, selbst nicht auch Fehler begehen. Wenn wir ehrlich sind, ist niemand von uns ohne Fehler und wir alle bedürfen der gegenseitigen, aber auch der göttlichen Vergebung!

15.02.2009 Peter Lanz

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