erntedank


 

Erntezeit - Erntedank

Der Herbst gilt allgemein als Erntezeit. Herbst wird es für uns alle - aber haben wir auch etwas zu ernten? - Wer etwas ernten will, muss doch zuvor etwas säen. Im wörtlichen Sinn hatte auch ich keine Gelegenheit dazu, weil ich weder einen Acker noch einen Garten besitze. Und gleichwohl habe ich das Bedürfnis zu danken, für alles, was in diesem Jahr wieder gewachsen und zur Reife gekommen ist. Denn auch ich lebe davon und geniesse all die herrlichen Früchte, Gemüse und Getreide.

An dieser Stelle erinnere ich mich an folgende Begebenheit: Wir hatten Besuch, und wie gewohnt sprach ich vor dem Essen ein Tischgebet. Anschliessend sagte der kleine Patrick: "Gäll Papi, mir bätä nid!" Worauf dieser zur Antwort gab: "Nei, i muess sälber gah schaffä, für dass ds' Ässä uf' e Tisch chunnt!"

Tatsächlich scheint es so einfach zu sein. Wir können uns praktisch alles kaufen und können es uns fast ausnahmslos auch leisten. - Denken wir nun aber beispielsweise an einen Bauer, welcher in einen Acker Korn säte. Was kann er weiter noch tun, damit die Samen aufbrechen und zu wachsen beginnen? - Ist es nicht so, dass er die Samen im Acker einfach wachsen und gedeihen lassen muss und dabei immer hoffen, dass das Korn bis zur Ernte keinen Schaden erleidet? - Ist er nicht darauf angewiesen, dass genügend Regen fällt; kein Hagelschlag die Halme oder Ähren zerstört; keine Dürre einkehrt; gleichwohl genügend Sonnenschein das Korn zur Reife bringt; in der Scheune kein Feuer die Ernte vernichtet und vieles andere mehr? - Das heisst, die Bauern sind all dieser Unbill - oder wie wir es nennen mögen - ausgeliefert und wir sind schlussendlich mitbetroffen! Deshalb meine ich, haben wir alle Grund dazu, Erntedank zu feiern und für all die guten Gaben, die wir täglich haben, Gott dankbar zu sein!

 

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