jodlerpredigt


 

 
 
Hannes Fuhrer, Komponist, Dirigent und Jodler
 
 
Jauchzet dem Herrn!
 
Hannes Fuhrer, begnadeter Jodelliederkomponist, Dirigent und Jodler, war mit den Jodlerklubs Alchenstorf und Hasle-Rüegsau, deren musikalischer Leiter er ist, auf Tournee durch die Schweiz. Zur Aufführung kam dabei die „Bärner Jodlerpredig“, die im Laufe von zwölf Jahren entstanden ist und während zwei Jahren durch die genannten Chöre einstudiert und geprobt wurde. Dazu inspiriert worden sei er durch die verschiedenen Jodlermessen der Katholiken und schliesslich auch durch die „Vier Jahreszeiten“ von Vivaldi. Wie er selbst feststellen durfte, deckt er mit seinen Liedern, welche aus seinen tiefsten Empfindungen entstanden sind, einen ganzen Jahreszyklus ab.
 
Auch ich konnte das musikalische Meisterwerk, in der voll besetzten Michaelskirche Meiringen, miterleben. Das wunderschöne und einfühlsame Eingangsspiel auf der Orgel wurde durch Beatrice Aeschbacher, deren Familienangehörigen alle in der Predigt instrumental mitwirkten, gehalten. „Zum Gruess wei mir Dir singe, zum Gruess a Jutz la gah“, mit diesen Worten wurde das erste Lied begonnen und Gott, als Schöpfer aller Dinge, in den Mittelpunkt unseres Daseins gestellt. Anschliessend wurde durch einen Sänger ein Gedicht von Hannes Fuhrer vorgetragen und damit den Frühling angesprochen. - Die Predigt schliesslich führte uns über alle vier Jahreszeiten. Die Übergänge von der einen zur andern Jahreszeit wurden stets mit einem treffenden und besinnlichen Gedicht, abwechslungsweise vorgetragen durch die Sänger Ulrich Gerber und Ulrich Probst, gefolgt mit einer musikalischen Einlage durch Familie Aeschbacher, Vater Thomas mit dem Schwyzerörgeli und die Töchter Sarah und Jeannine mit Geige und Piano, gehalten. Ich war immer wieder erstaunt darüber, was mit Musik, ganz ohne Worte, alles gesagt und zum Ausdruck gebracht werden kann und jedes vorgetragene Lied hörte sich für mich an wie ein Gebet! Ein Genuss für mich war es auch zu sehen, mit welch feinen, sanften und gefühlvollen Bewegungen Hannes Fuhrer die rund siebzig Stimmen der beiden Chöre dirigierte. Der Inhalt seiner Lieder zeigte immer wieder, wie tief Hannes Fuhrer mit Natur, Umwelt und schliesslich auch mit Gott verbunden und verwurzelt sein muss. Mit seinen Liedern möchte er, wie er selbst sagte, allen Zuhörerinnen und Zuhörern die Augen und die Seele für alles Schöne auf unserer „Mutter Erde“ öffnen, was ihm zweifellos mit seinen Liedern, Texten und Melodien auch gelingt! – Wie es sich zu einem Gottesdienst gehört, folgte auch das „Unser Vater-Gebet“, aber auch dies gesungen und eigens durch Hannes Fuhrer vertont und  in Berndeutsch übersetzt.
 
Für mich war diese Jodlerpredigt, welche rund eineinhalb Stunden dauerte und bei der kein Pfarrer und keine Pfarrerin mitwirkte, ein eindrückliches und unvergessliches Erlebnis, wofür ich allen Beteiligten noch heute meine Hochachtung und meinen Dank aussprechen möchte!
 
 
Die Berner Jodlerpredigt, gehalten am 1. August 2010 im Berner Münster,
in sieben Teilen auf Youtube:
 
Zum Gruss  
 
 
 
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