meditationen


Wir leben in einer Zeit der unbegrenzten Möglichkeiten,
haben alles im Griff und für alles eine Erklärung.
Eine Scheinwelt!

Wo immer wir hinreisen, den Horizont erreichen wir nie.
Was immer wir erwerben, einst lassen wir es hier.
Vergebne Müh!

Alles ist vergänglich. Bestand hast nur Du, unser Gott.
Schenk uns Einsicht. Lass uns deine Wahrheit spüren.
Ich bitte Dich!

"Herr, Deine Güte reicht so weit der Himmel ist
und Deine Wahrheit so weit die Wolken gehen."
Ich bitte um Deinen Segen!

Wo immer wir sind, lass uns Deine Wahrheit erfahren,
Deine Güte und Deinen Segen spüren,
jetzt und alle Zeit.


Peter Lanz

 

Zeit, wie viel bleibt uns noch?
Nicht selten gehen wir damit um,
als wäre sie endlos für uns.
Gott, lass uns bedenken,
dass wir sterben müssen.

Zeit, sie ist ein Geschenk an uns.
Nehmen wir es dankbar an.
Gott, segne unsere Zeit
und lasse sie auch zum Segen
für andere werden!


Peter Lanz

 

I kenne Momänte, wo' ni dä Begägnige uswyche,
wo' ni möcht alleini si, wo' ni d' Stilli sueche.
Momänte, wo' ni i' mii ine luege u i' mii ine lose,
wo' ni mir säuber begägne.

Miner Gedanke schweife umhär.
I Gedanke begägne' ni diesem u äim.
Schöni Begägnige - weniger schöni - Tröim - Visione.
Begägnige gränzelos.

I Gedanke füehre mii miner Begägnige bis a' mis Läbesänd.
I luege zrugg. - Erinnerige a Begägnige läbä uf.
Gfreuti - truregi - flüchtegi -
chum' meh wahrnähmbari.

I hoffe u i plange,
i gspüre u füehle -
a Begägnig
mit Gott!


Peter Lanz

 

Es git Tage, wo' ni springe u hetze.
Das sött'i - das wett'i u z' andere o.
- I' cha nümm.
- I' ma nümm!

Es git Tage, da glingt mer nüt.
Mängisch tüechts'mi, niemer versteiht mi.
- I' zieh' mi zrügg.
- Ma niemer meh gseh!

Grossi Trurigkeit chunnt über mi.
I wirde chrank vor Sälbschtmitleid.
- I' möcht stärbe.
- Erlöst wärde!

Wott ig das würklech? - Git's kei Uswäg?
I täiche nache, lose i' mii ine.
- Ha der Chopf wieder uf.
- U gah uf anderi zue!


Peter Lanz

 

A dä Scheidwäge vo mim Läbe, gseh' ni keni Wägwiser.
Weu' i aber weiss, wo' ni häre wott -
weu' i mis Ziel kenne,
cha' ni der richtig Wäg glich finde.

D' Wahrheit isch, dass' i nie alleini bi.
Dass' i uf jedem Wäg,
o uf' em dunklischte u gfährlichschte,
begleitet wirde.

Mi Läbäswäg geiht einisch z' Änd
u' i wirde mi uf' e Wäg id' Ewigkeit begäh.
O hie darf' i getroscht si, weu' i weiss:
Jesus isch mit mir!


Peter Lanz

 

I stah uf der Brügg vom alte i' ds nöie Jahr.
"Rütsch de guet übere!" het' me mir gwünscht.
"Lue, dass de nid zwüsch ache gheisch!"
"Danke glichfalls!"
ha' ni gseit.

Und jetz?

I' la mi la füehre,
la mi la begleite,
la stütze, we' ni schwach bi,
la ufrichte, we' ni gstürzt bi,
i' la mi o la trage -
vo Gott, üsem Vater im Himu -
dür' ds ganze nöie Jahr!


Peter Lanz

 

 

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