meinegedichte


 

Welch ein Glück, 
dass ich da geboren wurde,
wo kein Krieg herrscht,
wo ständig frisches Wasser fliesst
und niemand Hunger leiden muss!

Welch ein Glück,
dass ich zur Schule durfte,
einen Beruf erlernen konnte,
stets Arbeit fand um meinen
Lebensunterhalt selbst zu bestreiten!

Welch ein Glück,
ich durfte heiraten,
eine Familie mit Kindern gründen,
Freud und Leid gemeinsam tragen,
Liebe schenken und Liebe empfangen!

Welch ein Glück,
gesund alt zu werden,
zusammen mit meiner geliebten Frau,
wir werden weiter zusammenhalten
und geniessen unser Glück!

 

Peter Lanz

 

 

 

 

Wortspiel zu "Schritthalte"

 

Schritthalte im Läbe
Zyt louft
Schritthalte mit der Zyt
Schritt um Schritt vorwärts gah
Schritt für Schritt
Schritthalte

Schritthalte i der Schuel
Schrittmacher
Schritthalte im Dänke
Schritthalte uf Schritt u Tritt
Usschryttig
Fähltritt

Schritthalte im Bruef
Schrittwys
Schritthalte ir Entwicklig
Schritthalte ir Arbeitswält
Fortschritt
Loufschritt

Schritthalte im Verchehr
Schritt-Tempo
Politik der kleinen Schritte
Schritthalte - we bau niemer me louft
Schritt i di richtegi Richtig
Trittfasse

Schritthalte im Konsumverhalte
Glychschritt
Mir müesse Schritt halte
Schritt ids Freie
Schritt ids Lääre
Rückschritt

Schritthalte mit der Mode
Tanzschritt
A Schrittlängi vorus
A Schrittmängi hinterhär
Schrittmass
Bärgschritt - Talschritt

Schritthalte i der Wirtschaft
Schrittwächsel
Schritthalte - we müglech no schnäller
Rieseschritt - Doppelschritt
Wär nid ma Schritt halte ...
Fortschritt?

Schritthalte im Militär
Taktschritt
Schritt vorwärts marsch
Schritt sytwärts marsch
Schritt rückwärts marsch
Schritt haaalt!

Müesse mir immer Schritt halte?
Möge mir immer Schritt halte?
Wei mir immer Schritt halte?
Schritthalte zu was?
Schritte ids Verderbe?
Zielschritt

Wortspiel von Peter Lanz

 

 

 

 

Wenn' i am Sunntig z' Chiuche gah,
wi vieli andre Lüt,
begleitet mi uf' em Wäg dert' hi,
es klangvolls Gloggeglütt.

Zur Toufi wird' me häre treit,
bir Konf seit' me Ja zu Gott,
wes doch nid nume Bruch so wär,
a Bruch wi' ds Gloggeglütt.

Tritt eine vor' e Troualtar,
mit sire liebschte Brut,
begleitet ihn uf Schritt u Tritt,
es freudigs Gloggeglütt.

D' Jahr vergöh, mir wärde aut,
glich chunnt a nöij Zyt,
u wieder wird' es bi' nis si,
ds' vertroute Gloggeglütt.

U bringt' me üs zur letschte Rueh,
leit üs id' s Ärdebett,
git Troscht u Chraft de Trurende,
es anteilnähmends Glütt.

Was mi töif trifft i' mire Seel,
wo mi berüehrt im Gmüet,
wo mi ergrift zu jeder Zyt,
isch' ds Chiucheglogge-Glütt.

Peter Lanz

 

 

 

Ds' Wasser, vo üsere Ärde, befindet sich im'ene ewige Kreislouf.
Sig's a Träne, wo'mer gränne, oder as Toutröpfli am Morge früech.
Subersch Wasser, wo'mer trinke, erfrüscht u munteret üs uf.
Us au'dene Tröpfli, gits as Bächli, us vieune Bächli, a grosse Bach.
Si fliesse wyter, uf üser Ärde, im Fluss de schliesslech bis id's Meer.

D' Sunne hout die viele Tröpfli, mit ihrer Chraft em Himu zue.
Wi isch'es müglech, dass när die Wouche, so vieu Wasser trage chöi?
U nach'em Gwitter, a Rägeboge, as Gottverspräche kund cha tue?
Schmöck'isch d'Ärde, nach'em Räge, di reini Luft, wo'mer atme chöi?
So isch aues nöi im Wärde, der Wasserkreislouf schliesst' sech zue.

Wasser het üs Mängs z'bedüte, Vieles hanget vo ihm ab.
Sig'es Mönsche, Tier oder Pflanze, für aui isch'es as Elixier.
Ohni Wasser git's kes Läbe, ohni Wasser, wär aues tod.
Wasser isch drum öpis Heiligs, weni Wasser bedütet Not.
Nid umsüsch toufe mir mit Wasser, weu'es üs äbe heilig isch!

Peter Lanz

 

 

 

 

Gedanke zum Wasser

Üses Wasser, wo chunnts ächt hör?
Chunnts us Queue, töif us'em Bode,
oder us schwarze Wouche, wo über ds' Land zieh?

Wie isch'es müglech, dass die Wouche,
unvorsteubari Mängäni Wasser chöi trage,
u'de i Form vo Räge wytume glichmässig verteile?

Wasser gits i vieune Forme,
vom Ougewasser bis i'ds Meer.
Wasser chasch für Vieles bruche,
zum Treiche, Wäsche u vielem meh.

Wie isch'es müglech, dass aui Wäse,
zum gröschte Teil us Wasser bestöh?
Dass aui Mönsche, Tier u Pflanze,
ohni Wasser nid chöi bestah?

Zügt das nid vo grosse Wunder,
wo üse Schöpfer dermit het ta? -
Wasser isch drum üs chli heilig,
drum isch Toufi o dernah.

Peter Lanz

 

 

 

I kenne Momänte, wo' ni dä Begägnige uswyche,
wo' ni möcht alleini si, wo' ni d' Stilli sueche.
Momänte, wo'ni i'mii ine luege u i'mii ine lose,
wo' ni mir säuber begägne.

Miner Gedanke schweife umenang.
I Gedanke begägne' ni diesem u äim.
Schöni Begägnige - weniger schöni -
Tröim - Visione - Begägnige gränzelos.

I Gedanke füehre mii miner Begägnige
dür ds' Läbä. Erinnerige a Begägnige läbä uf.
Gfreuti - truregi - u vieu anderi.

I gspüre - Begägnige mit Gott!

Peter Lanz

 

 

 

A dä Scheidwäge vo mim Läbe gseh' ni keni Wägwiser.
Weu ig aber weiss, wo' ni häre wott - weu ig mis Ziel kenne,
cha n'i der richtig Wäg glich finde.

D' Wahrheit isch, dass ig nie alleini bi.
Dass ig uf jedem Wäg, o uf' em dunklischte
u gfährlichschte, begleitet wirde.

Mi Läbäswäg geiht einisch z' Änd
u ig wirde mi uf' e Wäg id' Ewigkeit begäh.
O hie, darf ig getroscht sie, weu' ig weiss:
Jesus isch mit mir!

Peter Lanz

 

 

 

Der Herbst zieht ein, s'ist Erntezeit.
Die Räume füllen sich.
Die Tage sind jetzt kürzer,
die Nächte frostig kalt.

Das Vieh kehrt heim vom Berge.
Die Jagd auf Wild beginnt.
Die Vögel ziehen gen Süden,
und Äcker neu bestellt.

Die Wälder werden bunter.
Das Laub fällt ab vom Baum.
Und Vorrat für den Winter,
liegt auch im Heizungsraum.

Herbst wird es auch im Leben.
Die Saat wird langsam reif.
Wir ernten, was wir säten,
als Lob, zum Dank und Preis.

Peter Lanz

 

 

 

Ig stah uf der Brügg, vom alte i' ds nöie Jahr.
"Rütsch de guet übere!", het' me mir gwünscht.
"Lue, dass de nid zwüsch ache gheisch!"
"Danke glichfalls!", ha' ni gseit.

Und jetz?

Ig la' mi la füehre. La mi la begleite.
La stütze, we' ni schwach bi.
La ufrichte, we' ni gstürzt bi.
Ig la mi o la trage - 

vo Gott, üsem Vater im Himu,
dür' ds ganze nöie Jahr!

Peter Lanz

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